Nach getaner Arbeit freuen wir uns immer besonders über die gespendete Brotzeit von der Firma Wittmann. Die Chefs setzen sich sogar persönlich zu uns.

Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen

Ein Helfer berichtet:

Die Durchführung unserer Kleidersammlung Mitte September stand bis zuletzt auf der Kippe. Die seit Jahren fallenden Preise im Altkleidergeschäft haben dazu geführt, dass viele Container abgezogen werden mussten, da es immer weniger Abnehmer für die Ware gibt. Die Ursache liegt teils an der politischen Lage in Osteuropa und auch in Nordafrika. Zudem überschwemmen asiatische Billigtextilien die Weltmärkte.

Für die heurige Sammlung konnte uns die Firma Wittmann einen Preis garantieren, der das Absammeln noch sinnvoll machte. Die Rechnung ging aber nur deshalb auf, weil wir heuer keine Plastiksäcke an alle Haushalte verteilt haben. Mit dem Auslegen in den Geschäften sparten wir uns 350 Euro. Dazu die stundenlange Verteilerei mit zusätzlichen Spritkosten. So war ich gespannt, ob das Sammelergebnis in meinem Außengebiet einbricht. Mit Freude stellte ich fest, dass mich meine „Stammkunden“ auch heuer nicht vergessen haben. Insgesamt könnten es trotzdem 20% weniger Sammelgut in meinem Revier zu früher sein. Dies ist besser als befürchtet.

Es geht also auch ohne Säckeverteilung. Es stellt sich nur die Frage, wie man flächendeckend über die Sammlung informiert, wenn immer weniger Haushalte eine Tageszeitung lesen. Der Vilstalbote wäre eine Hilfe. Leider höre ich immer wieder von Verteilungslücken – vor allem auf dem Land. An diesem Thema müssen wir noch arbeiten. So bleibt uns nur die Hoffnung auf eine Erholung des Marktpreises, denn die Sammelmengen allein können es nicht richten.

Die jährliche Kleidersammlung (mit der gemeinsamen Abschlussbrotzeit, gesponsort von Fa. Wittmann), gehört für mich zum Kolpingprogramm wie ….   wie  ….. wie der Rosenmontagszug!

Bevor ich`s vergesse. Es hat wieder Fahrzeugunterstützung gegeben, ohne die eine Sammlung nicht möglich wäre. Es sind dies: Deinböck Malerbetrieb, Ellwanger Zimmerei, Obermeier Heinz Baggerbetrieb. Ferner Landwirte mit Traktor und Anhänger: Franz Strasser, Dieter Diewald (2 x), Martin Seisenberger. Und zu guter Letzt PKWs mit Anhänger: Sepp Sirtl und Georg Födlmeier.  

Wie heißt es so schön. „Allen die zum erfolgreichen Gelingen der Aktion beigetragen haben, ein herzliches „Vergelts Gott“

(sir)