Wallfahrt nach Altomünster mit den Kolpingsfamilien der Diözese
Jedes Jahr am 3. Oktober findet die Wallfahrt des Kolping Diözesanverbandes München/Freising statt. In diesem Jahr war das Ziel Altomünster. Die Geisenhausener Wallfahrer trafen sich mit den restlichen Teilnehmern am gleichnamigen S-Bahnhof. Das Kreuz führte den Pilgerzug der Bannerträger und Pilger an, der an drei Stationen Halt machte. „Der Mensch in der Verantwortung gegenüber dem Anderen, der Mensch als Gegenüber Gottes und der Mensch als Teil der Schöpfung“ diese Denkanstöße wurden mit Texten, Gebeten und Geschichten von der Kommission Spiritualität thematisiert. Mit Glockengeläut wurden die Wallfahrenden in der Kirche St. Alto und St. Birgitta empfangen. Im Evangelium nach Markus ging es um Bartimäus, der Jesus bat, ihn zu heilen. Das Thema „Heilen“ griff ebenso Diözesanpräses Christoph Wittmann in seiner Predigt auf. „Wir haben oft so schnell Lösungen für jede Situation parat, aber manchmal muss eine Wunde auch heilen dürfen. Ein Verband verbindet eine Wunde, aber ebenso die Mitglieder untereinander – und dadurch werden sie stärker“. Mit Chor und Instrumenten erklang das Kolpinglied zum Abschluss der Wallfahrtsmesse. Die ortsansässige Vorsitzende erklärte kurz die Barock-Rokokokirche. Der Wallfahrtstag klang bei Kaffee und Kuchen im Schulhaus aus, wo die Teilnehmenden von den Kolpingmitgliedern aus Altomünster bestens bewirtet wurden.
(Text und Bild: DI)
