Ramadama- nur kleine Fortschritte, aber trotzdem

Am Samstag, den 21. März, traf sich also wieder eine Gruppe von fleißigen Helfern hinter der Bahnschranke in Richtung Holzhausen. Die Kolpingsfamilie Geisenhausen beteiligt sich seit 15 Jahren an der Aktion „Sauberes Bayern“ und sammelt den Müll rund ums Frauenholz. Nach einer kurzen Einteilung starteten die Sammler bewaffnet mit Müllsäcken in den Wald links und rechts der Straße. Die Erwachsenen nahmen sich ebenso die Straße Richtung Holzhausen, in der Gegenrichtung nach Geisenhausen und die Straße Richtung Höhenberg vor. Auch die Straße Geisenhausen Ortsschild bis Lochham wurde abgesammelt.

Man könnte meinen, wir hätten das Frauenholz mittlerweile saubergeräumt. Leider ist dem nicht so. Letztes Jahr waren mehr Weintrinker unterwegs, davor mehr Biertrinker. In diesem Jahr gab es viele Pfefferminzschnapsflaschen und massenweise Boxagrippal Blisterpackungen. Dazu die gefühlten Millionen Zigarettenkippen. Kuriose Funde waren heuer 1 Paar Schuhe jeweils ohne Sohlen, eine Unimog-Schleuderkette und ein Computer-Stick.

Obwohl alle mit Feuereifer dabei waren, freuten sich die Müll-Sammler doch, als es eine Brotzeit zum Abschluss gab. Das Wetter war in diesem Jahr wieder ideal. Viele der Teilnehmer sind erfreulicherweise schon seit Jahren oder schon seit Beginn beim Ramadama unserer Kolpingsfamilie dabei. Mit einem Traktor wurden alle Müllsäcke ordnungsgemäß am Montag beim Bauhof in Geisenhausen abgeliefert.

 Es kamen zwar weniger Säcke zum Einsatz, aber trotzdem liegt für unsere Begriffe leider immer noch viel zu viel Dreck herum. Das erfreuliche ist, dass es bei uns immer noch eine gute Truppe an Leuten gibt, die den Müll ähnlich schlimm findet und etwas dagegen tut. Danke dafür!

(Text und Bild: ID)